Ernährungstipps zum Abnehmen (Teil 4)

7 simple Tricks zum Abnehmen (1+ Hack)

Schnell mal ’nen Snickers oder ein Eis von der Tanke? Oder doch gleich zwei Donuts, weil sie zusammen nur 1 Euro kosten? Mit diesen leicht umsetzbaren 7 simplen Tricks zum Abnehmen kann dir das nicht passieren (eigentlich acht Tipps – achte auf den letzte „Hack“ – das Beste kommt zum Schluss – top secret geheimer Schlank-Trick!).

Jeder, der vorhat ein paar Pfunde abzuspecken, kennt das Problem: Man hat ständig Appetit! Meistens ist es gar kein richtiger Hunger, sondern einfach nur das Verlangen nach bestimmten Sachen oder einfach auf alles. Was könnte man also gegen aufkommenden Appetit tun, um seine Diät leichter durchzuhalten?


Mehr trinken

Man soll ja so schon immer viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Und gerade in einem Kaloriendefizit ist es empfehlenswert mehr zu trinken, um den Magen zu füllen. Am besten natürlich mit Wasser. Aber auch nahezu kalorienfreie Light-Getränke wie z.B. Cola Light kann den Appetit auf Süßes zum Teil stillen. Zudem sollte man sich nicht von den Behauptungen beeinflussen lassen, dass Süßstoff oder Aspartam in Light-Getränken den Appetit anregen oder schädlich ist.

Der Einfluss von Süßstoff

Studien widerlegen den angeblichen Insulinausstoß aufgrund des süßen Geschmacks von Light-Getränken. Durch die verstärkte Ausschüttung des Hormons Insulin kommt es danach zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels, wodurch wieder Hunger entsteht. Diese Aussagen sind einfach nur falsch und gefundenes Fressen für Medien, die nur Halbwahrheiten verbreiteten. Süßstoff hat weder Einfluss auf den Blutzuckerspiegel noch auf die Insulinausschüttung (Sadovnikova et. al, 1984).

1 Liter Wasser

Alt aber von großem Vorteil: Vor jeder Mahlzeit ein großes Glas Wasser trinken, besser noch einen ganzen 1 Liter*. Man täuscht dem Magen so eine bestimmte Füllung vor und wird schneller satt bzw. man isst automatisch nicht so viel. Kohlensäurehaltige Getränke eignen sich besonders gut. Natürlich soll die Menge nicht zu eine Art „Aufgeblähtheit“ bzw. „Wasserbauch“ führen, weshalb ein bis zwei große Gläser Wasser schon ein guter Anfang sind.

Kalte Getränke

Mit eiskalten Getränken wie Wasser oder Light-Produkte deiner Wahl (z.B. Cola Zero) verbrennt man nicht nur mehr Kalorien, sondern diese scheinen auch besser zu „sättigen“ als Getränke auf Zimmertemperatur.

⇒ Der aufmerksame Leser kombiniert nun zwei Tipps auf einmal: Ein EISKALTES großes Glas Wasser vor einer Mahlzeit und auch bei aufkommenden Appetit. ;)

KAFFEE

Als heißes Getränk, das den Appetit zügelt, hat sich Kaffee bewährt. Schwarz wie die Nacht oder mit einem ganz kleinen Schluck fettreduzierter Milch, mit Süßstoff (kein Zucker) oder ungesüßt.

Mit Kaffee kann man beispielsweise zwischen einer Mahlzeit aufkommende Hungergefühle hinauszögern und so zeitlich weiter nach hinten schieben. Das beliebte Koffein-Getränk wird jedoch nicht viel helfen, wenn man riesengroßen Hunger hat. Deshalb wird es mehr bringen, immer dann Kaffee zu trinken wenn man nur leichten Appetit verspürt.

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Kaffee hemmt den Appetit deutlich!

Außerdem hilft das beliebte Heißgetränk auch sehr gut beim Ausdauertraining morgens auf nüchternen Magen, wenn es vertragen wir. Denn mit einem Kaffee vor dem morgendlichen Cardiotraining wird nicht nur der morgendliche Hunger hinausgezögert, sondern das Koffein im Kaffee regt zusätzlich den Fettstoffwechsel an. Das heißt, es werden viel mehr Fettsäuren für die Energieversorgung herangezogen, was wieder das Argument unterstützt, dass Kaffee zum Abnehmen sehr effektiv ist.

TEE

Teesorten, die den Stoffwechsel anregen, eignen sich hervorragend beim Abnehmen. Dazu gehören z.B. grüner und schwarzer Tee.

  • Grüner Tee führt zu einer leichten Anregung des Stoffwechsels und liefert viele Antioxidantien (Anteile von 2 bis 3 % → Shen et. al, 2012 & Wang et. al, 2012). Sowieso hat grüner Tee auf lange Sicht sehr viele gesundheitliche Vorzüge in puncto Fettverbrennung und Leistungssteigerung (Murase et. al, 2004 & Wolfram, S., 2007).
    Im grünen Tee ist auch ein kleiner Teil Koffein enthalten, der ähnlich wie bei Kaffee Hungergefühle etwas hinauszögern kann, jedoch nicht allzu stark. Am besten sollte man sich einen Grüntee-Extrakt zulegen, um die besagten Wirkungen zu erreichen.
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Grüner und schwarzer Tee sind sehr gute Alternativen zum Kaffee.
  • Schwarzer Tee hat ebenfalls eine anregende Wirkung, wenn er weniger als drei Minuten zieht. Denn in dieser Zeit entfaltet sich das darin enthaltende Koffein.
  • Eine weitere, eher unbekannte Teesorte, die als Appetitzügler fungieren kann, ist Matetee aus Brasilien. Schwächer als Kaffee aber trotzdem wirkungsvoll und als aromatisierte Variante auch genießbar.

*Ergänzend zum 1 LITER Tipp: Auch hier gilt dasselbe Prinzip, dass man sich zum Ziel setzt, bis zu 1 Liter Tee zu trinken und damit nicht nur kurz-, sondern auch langfristig gesättigt ist.

Suppen und Brühen

Mit einer klaren Brühe oder Suppe ist man auch in einer Diät auf der sicheren Seite. Beispielsweise hat eine Tasse (250ml/5g) klare Gemüsebrühe gerade mal 8 Kalorien. Dadurch das Brühen so deftig sind, wird dem Körper eine kleine Mahlzeit vorgetäuscht, was wiederum sättigend wirkt. Der hohe Salzgehalt in Brühen verstärkt zudem das Durstgefühl, was zur vermehrten Flüssigkeitsaufnahme führt. Und in diesem Fall hilft viel auch viel (siehe Punkt: Mehr trinken).

Kommt die erwünschte Sättigung doch nicht, kann man die Brühe oder Suppe noch durch Zugabe von Gemüse oder ein paar Kartoffeln erweitern. So steigert man nur dezent die Kalorien und hat gleichzeitig einen stärkeren psychologischen Effekt, weil man dem Körper eigentlich wieder eine Mahlzeit vortäuscht.

Gemüse und Salate

Die meisten Gemüsesorten sind kalorienarm und füllen den Magen. In einer Diät hat Gemüse eigentlich nur Vorteile und kann sich so richtig davon satt essen. Zu jedem Gericht sollte mindestens ein Gemüse auf dem Teller landen.

Auch Tiefkühlgemüse und Gemüse aus der Dose oder aus dem Glas sind dabei möglich. Positiv ist zudem, dass die Nahrungsmittelgruppen neben zahlreichen Ballaststoffen viele Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine liefern. Genau die Stoffe, die man während einem Kaloriendefizit benötigt.

Ein leckeres und auch sättigendes Gemüse ist zum Beispiel Spinat. Gemeint ist natürlich nicht die Rahmspinat-Variante sondern Blattspinat bzw. junger Spinat mit weitaus weniger Kalorien, der bei richtiger Zubereitung und Würze genauso lecker schmeckt.

Mit Champignons (aus der Dose) kann man auch ein schönes Gericht zaubern. Diese haben gerade 15-20 Kalorien pro 100g. In der Pfanne gebraten und mit etwas Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen nach Geschmack ergibt dies eine herzhafte und kalorienarme Mahlzeit. Wem das zu eintönig ist, kann noch eine Proteinquelle wie Eier, Puten- oder Hühnerbrust mit in die Pfanne geben.

Wer Gemüse in Wasser kocht, kann zusätzlich aus dem verwendeten Wasser bei fast allen Gemüsearten auch eine schöne Suppe zubereiten.

Das funktioniert zum Beispiel sehr gut mit Brokkoli. Man gibt einfach noch etwas Brühe oder einen Suppenwürfel hinzu und einen pflanzlichen sowie kalorienfreien Soßenbinder (z.B. Johannisbrotkernmehl) und bekommt eine leckere Brokkolisuppe oder bei noch mehr Bindemittel sogar eine kalorienarme Brokkoli-Cremesuppe.

Beispiele kalorienarmer Gemüsesorten (Kalorien pro 100 Gramm)

  • Champignons (Dose)  (18 kcal)
  • Spargel                        (20 kcal)
  • Spinat                          (21 kcal)
  • Champignons (frisch)  (25 kcal)
  • Sauerkraut                   (26 kcal)
  • Rotkraut                       (27 kcal)
  • Blumenkohl                  (28 kcal)
  • Grüne Bohnen             (33 kcal)
  • Broccoli                        (33 kcal)
  • Wirsing                         (33 kcal)
  • Rosenkohl                    (55 kcal)

Salad Day – 1 x die Woche nur Gemüse?

An einem Tag in der Woche werden ein bis zwei Mahlzeiten durch Salat ersetzt. Sofern man Sport macht, am besten einen trainingsfreien Tag wählen. Dies hilft, die wöchentliche Kalorienbilanz zu senken. Ein Salat kann bei minimaler Kalorienzahl ein sehr großes Volumen liefern, welches den Magen gut füllt.

Gute Zutaten für einen kalorienarmen Salat (Kalorien pro 100 Gramm)

  • Salatgurke     (10 kcal)
  • Chicoree        (14 kcal)
  • Feldsalat        (15kcal)
  • Kopfsalat        (15kcal)
  • Chinakohl       (16kcal)
  • Radieschen    (19kcal)
  • Tomaten         (19kcal)
  • Champignons (24kcal)
  • Kohlrabi          (26kcal)
  • Rucola            (27kcal)
  • Blumenkohl    (28kcal)
  • Paprika          (28kcal)
  • Zwiebel          (28kcal)
  • Karotten         (35kcal)

Zutaten wie Croutons, ganze Dosen voll Erbsen, Bohnen oder Mais etc. sind eher sparsam zu verwenden aufgrund des Kohlenhydrat- und Kaloriengehalts. 100-200 g Hülsenfrüchte sind aber noch in Ordnung, solange sie vertragen werden.

Um den Salat etwas aufzupeppen kann dieser mit kalorienarmen Eiweißlieferanten wie z.B. Thunfisch in Wasser, fettarmen Mozzarella, Eiern, Scampis, Garnelen, Wildlachs, Nüssen, Samen oder Hähnchen- sowie Putenfleisch ergänzt und eventuell auch kombinieret werden. Das sorgt für genügend Abwechslung.

Das richtige Dressing

Spätestens beim Dressing sollte man aufpassen, den Salat nicht in eine Kalorienbombe zu verwandeln. So würde Majonäse als Dressing eher nachteilig sein und fertige Joghurtdressings sollte man am besten auch gleich links liegen lassen.

Alternativ könnte man sich ein Dressing aus Magerquark mit diversen Gewürzen und Kräutern mischen und mit Wasser oder Milch verdünnen (je nachdem wie cremig man es mag). Die Flüssigkeit sollte man dabei langsam unter den Quark rühren, damit es keine Klumpen gibt, sondern eine schöne cremige Konsistenz.

Für ein weiteres kalorienarmes Dressing ist es empfehlenswert ein Mix aus Kräutern wie z.B. Oregano, Petersilie, Dill usw. (einfacher noch: Kräuter der Provence oder italienische Kräuter) und Balsamico-Essig, Salz und Pfeffer herzustellen. Die noch faulere Methode wäre natürlich, sich einfach beim Discounter die Salatkrönung in den kleinen Tütchen zu kaufen.

Ballast- und Quellstoffe

Ballaststoffe helfen den Hunger in einer Diät auf mindestens zwei Wegen zu bändigen.

  1. Der Magen dehnt sich in physikalischer Sicht, je nachdem wie viel Nahrung verzehrt wurde. Ist der Magen gedehnt, glaubt das Gehirn man ist satt. Mit ballaststoffreichen sowie hochvolumigen Nahrungsmitteln (d.h. Lebensmittel, die bei wenigen Kalorien ein hohes Volumen aufweisen) geht das am besten.
  2. Ballaststoffe verlangsamen die Magenentleerung. Wenn Nahrungsmittel länger im Magen gehalten werden, erhält man auch eine längere Sättigung.

Ballast- und Quellstoffe fungieren für unsere Zwecke und auch im Allgemeinen als natürliche Appetitzügler. Sie sind Appetithemmern aus der Apotheke bei weitem überlegen. Richtig eingesetzt können sie enorm sättigen und gut dabei helfen Appetit loszuwerden und somit das Abnehmen erleichtern.

Sie haben zudem die Vorteile, dass sie einerseits weder gesundheitsschädlich noch gefährlich sind und zum anderen sind sie sehr billig. Bei einem gesunden Verdauungsprozess spielen Ballaststoffe eine wichtige Rolle.

Es wird eine Zufuhr von 20-30 g pro Tag empfohlen, was man im Alltag jedoch selten erreicht. Und bei einer solchen Menge müsste die Flüssigkeitsaufnahme auf mindestens 3 Liter pro Tag erhöht werden, da sonst mögliche Verdauungsprobleme auftreten. Sinnvoll wäre eine schrittweise Steigerung der Ballaststoffmenge über einen längeren Zeitraum.

Kleie

Diese Ballaststoffquelle kann man gut unter Nahrungsmittel wie Quark, Joghurt oder Haferflocken mischen. Auch Eiweißshakes lassen sich sehr gut mit einem Esslöffel Kleie aufwerten. Vorteile bei Reis-, Hafer-, Weizen- oder Dinkelkleie ist, dass sich das Volumen der Mahlzeit insgesamt vergrößert, was eine größere Sättigung zur Folge hat. Der Magen bekommt eine bessere Füllung, da Kleie im Magen und Darm aufquillt.

Wer eine gewisse Ballaststoffmenge gut verträgt kann folgendes ausprobieren:

Man mischt 50 g Proteinpulver und 20-30 g Kleie gefolgt von einer langsamen Wasserzugabe unter ständigem Rühren, damit keine Klumpen entstehen. Dieser schnelle „Shake“ sättigt mindestens so gut, wenn nicht sogar noch besser als eine Portion Quark mit Eiweißpulver, bei erheblich weniger Kalorien.

Leinsamen

Als weitere hervorragende Ballaststoffquelle eignen sich Leinsamen. Am besten verwendet man diese in geschroteter oder gemahlener Form, damit der Körper alle enthaltenen Nährstoffe aufnehmen kann. Sie enthalten außerdem noch Lignane, Protein, Fett, Vitamine, Mineralstoffe und helfen dabei den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren.

Wie bei Kleie ist die Verwendung von Leinsamen ebenfalls für Quark, Shakes aber auch in herzhaften Gerichten (z. B. Salat oder Reis) zu verwenden.

Wie viel? 1 bis 2 Esslöffel geschrotete Leinsamen ist die ideale Menge pro Tag. Als Alternative gibt es noch die Chia Samen.

Flohsamenschalen

Flohsamen haben nichts mit Flöhen zu tun. Bei dieser Ballaststoffquelle handelt es sich um einen Samen der Pflanze Plantago Ovata, die auch als „indische Flohsamen“ bezeichnet werden. Flohsamenschalen sind so gut wie kalorienfrei und haben auf 100g etwa 84 g Ballaststoffe.

Flohsamenschalen besitzen nahezu den höchsten Ballaststoffanteil unter allen natürlichen Ballaststoffquellen.

Vorteile von Flohsamenschalen:
  • Sie können das 50-fache ihres Volumens an Wasser binden. Dadurch entsteht mehr oder weniger ein zäher Schleim. Die starke Quellwirkung vergrößert das Volumen des Darm- und Mageninhalts enorm stark und fördert die Verdauung.
  • Flohsamenschalen können bei Verstopfung als auch bei Durchfall helfen. Das liegt daran, dass überflüssige Flüssigkeitsmengen im Darm gebunden werden und gleichzeitig Toxine und Bakterien unwirksam machen, da sie quasi aufgesaugt werden.
  • Im Vergleich zu Kleie oder Leinsamen haben sie nur wenige Kalorien und Kohlenhydrate, was in einer Diät besonders von Interesse sein dürfte. Flohsamen verzögern auch zum Teil die Verdauung von Stärke, wodurch auch der Blutzuckerspiegel nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit nicht so stark ansteigt.

Wie viel? Eine ideale Menge liegt zwischen 10 g und 40 g pro Tag, wobei einzeln maximal 20 g pro Portion aufgenommen werden sollten.

Einnahme-Empfehlung: Die Flohsamenschale mit ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. Es gilt pro 10 g Flohsamen zusätzlich 100 bis 200 ml Wasser zu trinken. Und falls du nicht lange suchen willst, kann man als Produkt z.B. die Green Organic Bio Flohsamenschalen empfehlen.

Mit den Zutaten spielen

Für viele Menschen bedeutet Diät gleich Verzicht. Zum Beispiel auf Pizza oder Pfannkuchen oder, oder, oder… Doch das ist nicht zwangsläufig so, wenn man etwas kreativ ist. Tipp: Statt Snickers, Twix & Co kannst du auch einfach mal meine Low Carb Proteinriegel ausprobieren als Diätrezept!

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So kann man statt Weizenmehl und Zucker zum Beispiel Mandel-, Kokosmehl oder Proteinpulver nutzen. Beispielsweise eignet sich Casein (z.B. das Micellar Casein von ESN) oder ein Mehrkomponentenprotein-Pulver (z.B. das MKP von ESN) für Waffeln und Eierkuchen, die mit kalorienfreien Sirup (z.B. von Walden Farms) aufgepeppt werden.

Als Pudding-Ersatz ist ebenso Proteinpulver tauglich. Am besten eignet sich dafür Casein. Cremig gerührt mit etwas Wasser und gefrorenen Beeren und wer mag noch Joghurt sowie Süßstoff zaubert man sich einen leckeren, süßen Protein-Snack für den täglichen Verzehr.

Natürlich wird man nie an den Geschmack des Originalrezepts herankommen und es ist auch nicht das Gleiche als in eine richtige Pizza zu beißen. Dies soll nur einen kleinen Anreiz liefern, wie man seine Diät erfolgreich durchführen kann ohne völligen Verzicht.

Götterspeise und Gelatine

Ein weiterer Süßigkeiten-Ersatz wäre die noch aus der Kindheit bekannte Götterspeise. Ersetzt man hier den Zucker durch Süßstoff oder Stevia besitzt der Wackelpudding nahezu keine Kalorien. Man sollte natürlich beim Kauf schon darauf achten, dass man die Sorte ohne Zucker wählt.

Auch mit Gelatine kann man diverse kalorienarme Puddings herstellen. Dafür eignen sich zum Beispiel ein Light-Getränk der eigenen Wahl, fettarme Milch oder Joghurts, flüssig gerührtes Whey oder diverse Teesorten mit Süßstoff versetzt und so weiter und sofort… Hier wandelt man die Zutaten quasi in eine feste, „puddingartige“ Konsistenz um und hat so mehr zum Schlemmen.

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Kombiniert man Gelatine und Götterspeise kann man sich auch eine noch festere Masse herstellen, die mit Süßstoff versetzt und nach einigen Stunden im Kühlschrank an die Konsistenz von Gummibärchen herankommt. Zum Beispiel wären dafür nur 3 Tüten Gelatine (27 Gramm), 2 bis 3 Tüten Götterspeise Pulver, 500ml Wasser und Süßstoff nötig. Man könnte auch mehr Gelatine oder Götterspeise-Pulver nehmen, je nachdem wie fest man es haben möchte. Rezeptbeispiele finden sich hier und hier.

Sich was verdienen & Keine Verbote

Sicherlich darf man sich auch mal die echten Gummibärchen gönnen. Doch nur sofern man es sich auch verdient hat. Zum Beispiel als Kohlenhydratquelle direkt nach dem Training (Post Workout) kann eine Handvoll Gummibärchen nicht schaden. Dies bietet psychisch einen enormen Vorteil und zusätzlich auch mehr Motivation für eine einzuhaltende Diät. So könnte man auch überlegen sich jeden Sonntag eine Pizza zu gönnen bzw. ein kleines Cheat-Meal nach einer erfolgreichen aber anstrengenden Trainingswoche. Die Psyche sollte man nie unterschätzen!

Glutamin

Supplements können das Abnehmen unterstützen. Glutamin ist eine semi-essentielle Aminosäure. Sie kommt z.B. bei Übertraining zum Einsatz und sorgt unter Umständen auch für eine verbessere Zellhydration. Dies hat prallere Muskeln zufolge. Besonders in einer Diät ist die Angst vor Muskelmasse-Verlust bei Trainierenden groß. Auch dann, wenn man sich in einer kohlenhydratreduzierten Diät (Low Carb) befindet.

Es scheint zwar mehr ein Placebo-Effekt zu sein aber in Diät-Phasen kann die zusätzliche Einnahme von Glutamin tatsächlich eine positive Wirkung (übrigens auch auf das Immunsystem) habe. Zu empfehlen ist z.B. das Glutamin von ZEC+.

HACK +1: Kombination von Nikotin & Koffein

Diese Variante den Appetit zu zügeln, um das Abnehmen zu erleichtern, klingt zunächst sehr merkwürdig. Dennoch ist sie wirklich sehr hilfreich. Eine Studie belegt, dass damit nicht nur der Hunger verschwindet, sondern auch der Stoffwechsel ordentlich angeregt wird (Jessen et. al, 2003).

So funktioniert der Koffein-Nikotin-Hack

+++ Achtung: Die Verwendung der genannten Substanzen erfolgt auf eigene Gefahr. Die Reaktionen und Verträglichkeit auf bestimmte Kombinationen sind immer individuell. +++

Erster Schritt: Verspürt man einen aufkommenden Hunger oder möchte einfach seinen Stoffwechsel anregen, dann sollte man zuerst um die 50 mg Koffein einnehmen (je nach eigener Toleranz!). In welcher Form kann man frei wählen:

  • Kaffee (1 Tasse, ca. 150 ml Filterkaffee = 80 mg Koffein)
  • Espresso (ca. 50 ml = 50 mg Koffein)
  • schwarzer Tee (35 mg Koffein pro 100 ml)
  • Energydrinks (natürlich zuckerfrei) z.B. Red Bull Sugarfree (32 mg Koffein pro 100 ml)
  • Cola light/zero (12 mg Koffein pro 100 ml)
  • Koffeintabletten (z.B. diese 200mg Tabletten / am besten vierteln! / Beachte: Es dauert einige Zeit bis die Wirkung eintritt.)

Zweiter Schritt: Kurze Zeit später beginnt man mit dem Kauen eines Nikotinkaugummis (z.B. die 4 mg Nicorette Kaugummis – v.a. klein anfangen! – am besten wieder vierteln oder halbieren, sodass du am Ende maximal 0,5-1 mg kaust!).

Für Nichtraucher eignen sich zu Beginn 0,5 mg Nikotin, um mögliche Nebenwirkungen, wie z.B. leichte Übelkeit, zu vermeiden. Verträgt man diese Dosierung gut, kann man auf 0,75 mg oder 1 mg erhöhen. Alles darüber hinaus über einen kurzen Zeitraum wäre nicht sinnvoll, sondern verstärkt eher die Nebenwirkungen.

Tipp: Damit man mehr zum „Kauen“ hat, teilt man einen Nikotinkaugummi zu einem Viertel und nimmt zusätzlich einen normalen Kaugummi ein.

Hinsichtlich der Erhöhung des Stoffwechsels ist es optimal, wenn Nikotin und Koffein zusammen wirken. Zum Beispiel nimmt man die Koffeintablette eine halbe Stunde vor der Aufnahme des Nikotinkaugummis ein.

Gleichzeitige Einnahme oder Trinken von Kaffee oder Cola während des Kaugummi-Kauens würde die Nikotinaufnahme nur verschlechtern. Zur optimalen Nikotinaufnahme sollte man langsam und mit Pausen kauen. Wichtig ist es auch, den Kaugummi nicht einfach herunterzuschlucken.

Warum Nikotinkaugummis und keine Zigaretten?

Eigentlich ist diese Frage schon fast überflüssig. Dennoch: Man benutzt Nikotinkaugummis, weil sie das Nikotin gleichmäßig und länger an den Körper abgeben. Zudem sind sie nicht gesundheitsschädlich, da sie keinen Teer und andere schädliche Substanzen enthalten.

Das Suchtpotential ist hundert Mal geringer, weil eine Nikotinsucht dann entsteht wenn kurzzeitig maximale Nikotinspiegel im Gehirn auftreten, was beim Rauchen von Zigaretten auftritt.

Erst beim Rauchen wird sehr viel Nikotin für kurze Zeit zugeführt und es herrscht kein kontinuierlich niedriger Nikotinspiegel vor wie bei den Kaugummis. Bei der Wahl der Nikotinkaugummis kann man ruhig die mit 4 mg Nikotingehalt wählen, einfach weil sie von Preis und Menge am besten geeignet sind, diese dann aber wie gesagt vierteln.

Wer mit dem Rauchen aufhören will, muss selbst entscheiden inwieweit einem die Niktoinkaugummis als Zigaretten-Ersatz dienen.

+++ Achtung: Die Verwendung der genannten Substanzen erfolgt auf eigene Gefahr. Die Reaktionen und Verträglichkeit auf bestimmte Kombinationen sind immer individuell. +++


Ist der Appetit erst einmal kontrolliert, fällt das Abspecken auch mit größerer Wahrscheinlichkeit leichter. Generell sollte man immer im Hinterkopf haben, dass es DIE perfekte Diät nicht gibt und man nie zu viel erwarten sollte, damit man nicht unnötig Stress hat. Schau auch noch mal in diese Tricks hinein, um die Grundlagen der bzw. des Abnehmens zu verstehen: 10 extrem hilfreiche Ernährungstipps zum Abnehmen

Ein wenig Geduld, realistisches Denken und Flexibilität sind ebenso entscheidende Faktoren, und auch Ausrutscher, sei es bezüglich Ernährung oder Training, passieren. Und wenn so ein Ausrutscher passiert oder man mal versagt, dann ist es so. Das kennt jeder! Ob man daraus lernen wird? Man weiß es nicht. Aber man wird um ein paar Erfahrungen reicher.

 

Ein Gedanke zu „7 simple Tricks zum Abnehmen (1+ Hack)

  1. Guten Morgen Isabell, warum habe ich deine Antwort erst jetzt gesehen? :-|

    Hey, wir lernen alle jeden Tag dazu! Wenn mir jemand vor sechs Monaten gesagt hätte, dass ich bald regelmäßig an einem Blog schreibe hätte ich ihn auch für verrückt erklärt. Und jetzt schaue ich mich fast täglich auf anderen Blogs um, hole mir Inspirationen bei allen Blogs, die mir gefallen – Deins zum Beispiel ;-) – und versuche meins jeden Tag etwas schöner und ansprechender zu machen. Es braucht halt alles etwas Zeit und geht nicht von Heute auf Morgen.

    Hab‘ einen tollen, sonnigen Tag!

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