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Eine Erkältung schnell loswerden – So geht’s

Die Nase läuft, der Kopf dröhnt und der Hals kratzt – alles Anzeichen eines gemeinen Infekts. Wer eine Erkältung oder Grippe ausbrütet oder bei wem sie schon ausgebrochen und im vollen Gange ist, der wird sich über diese Tipps, um eine Erkältung loszuwerden bestimmt freuen!


Erkältung: Symptome & Anzeichen

Was bei den meisten zuerst Menschen auftritt sind, je nach Erkältungsphase:

  • Niesreiz und laufende Nase → entwickelt sich zu verstopften Nase & (starken) Schnupfen
  • Halskratzen, Halsschmerzen & trockener Husten → entwickelt sich zu produktiven, „schleimigen“ Husten, später wieder Reizhusten
  • Druckgefühl in den Ohren

Im weiteren Verlauf der Erkältung können noch auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • Frösteln
  • Fieber

Durch die Symptome der Erkältung kommt es außerdem oft zu schlechten Schlaf durch Husten und einer dichten Nase, was sich im Alltag in Müdigkeit, Trägheit, Abgeschlagenheit und geringerer Leistungsfähigkeit zeigt.

Unterschied zwischen Erkältung und Grippe

Oft verwechseln viele eine Erkältung mit Grippe, das sich die Symptome stark ähneln.

Stellt der Arzt einen grippalen Infekt fest, handelt es eigentlich um eine Erkältung. Eine Grippe hingegen ist eine erheblich schwerere Erkrankung und hat im Gegensatz zur Erkältung einen bestimmten Erreger, und zwar die sogenannten Influenza- oder eben Grippe-Viren.

Hinter einer Erkältung können jede Menge andere Krankheitserreger stecken, die zwar auch Viren sind, aber einen anderen Familienstamm haben (z.B. Erkältungsviren wie Corona-, Adeno- oder Rhino-Viren). Es gibt über 100 Erreger die als Erkältung auslösen können.

Der Beginn einer Grippe ist plötzlich und kann sich sofort in Fieber (über 38,5° Celsius), starke Müdigkeit sowie Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen äußern. Bei einer Erkältung kommen die Symptome eher schleichend.

Wie lange dauert eine Erkältung?

Man sagt ja oft, dass eine Erkältung in Phasen verläuft und bis zu sieben bis neun Tage andauert.

3 Tage kommt sie - 3 Tage bleibt sie - 3 Tage geht sie

Eine Dauer einer Grippe hingegen kann sogar länger sein.

Dennoch: Wenn die Krankheit erstmal ausgebrochen ist, dann heißt es wohl oder übel: Augen zu und durch.

Doch wir können unser Immunsystem dabei unterstützen, die Krankheit zu bekämpfen und es mit ein paar „Mitteln“ stärken. Denn nur ein starkes Immunsystem ist in der Lage, viel effektiver und schneller die Krankheitserreger zu besiegen.

Was hilft gegen Erkältung, Grippe oder Infekt?

Egal, ob Erkältung, grippaler Infekt, Schnupfen, Husten oder sogar Grippe: Bei allen Krankheiten ist das Immunsystem alarmiert und jetzt liegt es an dir es so gut es geht zu unterstützen.

Das macht man am besten, indem man dem Körper das gibt was er braucht: Nährstoffe, hochdosiert. Denn jetzt verbraucht der Körper seht viel davon und braucht vor allem Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß. Wichtig sind also:

  • viele Proteine und Aminosäuren. Vor allem braucht das geschwächte Immunsystem die Aminosäuren Cystein aus Molkeeiweiß und Glutamin.
  • 2- bis 3-mal mehr Vitamine, die beim Eiweißaufbau des Immunsystems helfen. Das ist auch ein Grund immer ein gutes Vitaminpräparat zu Hause zu haben.
  • 4- bis 5-mal mehr Antioxidantien. Dazu zählen vor allem Vitamin C und E!

Der schnellste Weg gegen die Erkältung

Du merkst, dass sich eine Erkältung anbahnt? Der erste Schritt heißt:

Vitamin C

Und zwar: Jede Stunde 1 g Vitamin C, sodass man auf 3 bis 6 g am Tag kommt.

Es gilt hier ausnahmsweise mal: Viel hilft viel. Dein Immunsystem saugt es nahezu auf und macht die Immunzellen aktiv.

Im Buch Vitamine: Aus der Natur oder als Nahrungsergänzung von Dr. Ulrich Strunz wird eine Studie vorgestellt, die genau diese Vorgehensweise als wirksam erklärt:

Wurden bei ersten Erkältungssymptomen in den ersten 6 Stunden stündlich 1 g Vitamin C eingenommen und die weiteren Tag 3 x täglich 1 g, nahmen die Schnupfensymptome um 85 % (!) ab im Gegensatz zur Vergleichsgruppe, die nur einmal täglich 1 g Vitamin C einnahm. Der Vitamin-C-Bedarf in den Immunzellen vervielfacht sich aber bei einer Virusinfektion so stark, dass eine Dosis von unter fünf Gramm kaum bzw. keine Wirkung zeigt.

Vitamine A, D, E

Wie eingangs erwähnt ist unser Vitaminbedarf bei einem Infekt um das 2- bis 3-fache erhöht.

Die Vitamine A, D, E und auch K gehören zu den fettlöslichen Vitaminen. In Erkältungszeiten sind für uns vor allem Vitamin E (Tocopherol), das Sonnenvitamin D und Vitamin A, mitunter als Beta-Carotin, sehr nützlich. Diese Vitamine sollten nicht extrem überdosiert werden, da sonst unerwünschte Nebenwirkungen auftreten (wer es genau wissen möchte, bitte die Blutwerte messen lassen).

Bei einem Infekt sind folgende Dosierungen sinnvoll :

⇒ Vitamin E: 400 bis 600 mg = ca. 600 bis 900 IE pro Tag

Vitamin C und E schützen unsere Immunzellen, die befundlose Maximaldosierung von Vitamin E beträgt 1.000 mg. Wer kein passendes Multivitamin oder Vitamin E Präparat zu Hause hat, der kann sich z.B. VITAMIN E Forte 400 I.E. zulegen für seine Apotheke daheim.

⇒ Vitamin D: 5.000 IE = 125 bis 250 μg pro Tag

Das Sonnenvitamin ist ein natürliches Antibiotikum und stärkt unsere Abwehrkräfte. Empfehlen kann ich die Vitamin D Tropfen + K2 von edubily, um eine bestmögliche Aufnahme zu garantieren.

⇒ Vitamin A in Form von Beta-Carotin: 25 mg pro Tag (für Nichtraucher*)

Vitamin A gibt es einerseits i.F.v. Retinol in tierischen Nahrungsmitteln und i.F.v. Beta-Carotin aus Obst und Gemüse. Für Erkältungszwecke ist beides sehr nützlich, aber Beta-Carotin am Wirksamsten. Zur Sicherheit und Sicherstellung aller Vorteile von Vitamin A ist es trotzdem sinnvoll, es auch in Form von Retinol aufzunehmen. Dann hast du einen guten Mix aus den beiden Vitamin A Formen.

Nachfolgend ein kleiner, wissenswerter Exkurs zu Beta-Carotin:
Beta-Carotin wirksam machen:

15 mg Beta-Carotin stecken z.B. in einer großen Möhre. Um an die wertvollen Inhaltsstoffe zu kommen, ist es allerdings besser statt rohe Möhren zu knabbern eher Möhrensaft zu trinken. Der Verzehr von geraspelten oder schonend gekochten Möhren oder als Smoothie gemixt geht natürlich auch. Also eine Verarbeitung im Mixer oder im Kochtopf und dazu am besten noch ein wenig Olivenöl, da fettlöslich, und schon kann der Körper es zu Vitamin A umwandeln.

Ein weiteres Plus: Beta-Carotinoide wandeln sich nur so lange in Vitamin A um, wie es im Körper gebraucht wird. Beta-Carotin kann somit nicht überdosiert werden und schädliche Veränderungen im Stoffwechsel entstehen selbst bei sehr hohen Dosierungen nicht.

Beta Carotin und Raucher?

*Exkurs: Es heißt, dass Raucher eine Tagesdosis von 4,8 mg Beta-Carotin nicht überschreiten sollten.

Stimmt das? Ist Beta-Carotin für Raucher schädlich?

Seit der Vitaminlüge vom Spiegel 2012 herrscht absolute Verwirrung, wenn es um Rauchen und Beta-Carotin geht. Da hieß es nämlich damals: „Betacarotin fördert Lungenkrebs beim Raucher.“ Natürlich ist das ein gefundenes Fressen für die Medien, völlig aus dem Kontext gerissen.

Dr. Strunz erklärt den Zusammenhang dazu, dass es nicht für jeden „Raucher“ schädlich sein muss:

„Betacarotin, im Blut vor Studienbeginn gemessen, vermindert also Lungenkrebs auch beim Raucher. Haben Sie davon im Spiegel gelesen? Natürlich nicht.

Dieser letzte Befund erklärt übrigens, weshalb Betacarotin, isoliert als Kapsel gegeben, beim Raucher tatsächlich schädlich sein kann. Dagegen Betacarotin in der Nahrung […] den Lungenkrebs verhindert. Das liegt daran, dass in der Nahrung neben Betacarotin noch andere antioxidative Substanzen enthalten sind.

Beispielsweise Vitamin C. Wir wussten längst, schon aus den 60er Jahren, dass Vitamin E oder Betacarotin beim Raucher schädlich werden können, weil diese Vitamine […] zu freien Radikalen werden. Das aber wird verhindert durch Beimengung von Vitamin C. Was der Raucher nun einmal leider nicht im Blut hat. Weil er raucht. Deshalb waren die ATBC-Studie und die CARET-Studie von vorneherein unethisch. Man hätte wissen können, dass man den Rauchern schadet.“

Quelle: Strunz News, 12.04.2013

Das ist also längst ein alter Hut und es sollte niemand in irgendeiner Weise Angst vor Beta-Carotin haben. Es kommt immer auf den Zusammenhang an.

Und die Frage, die sich hier stellt: Wie viel raucht ein erkälteter Raucher überhaupt?

B-Vitamine

Ein Vitamin-B-Komplex sollte eigentlich immer zu Hause stehen. Doch noch wichtiger sind einzelne B-Vitamine, mit denen wir nahezu immer unterversorgt sind. Dazu gehören B12, Biotin und Folsäure.

Vor allem B12 ist nur mit einer wirklich sehr fleischlastigen Ernährung auf einen „Normalwert“ zu bringen. Und bei einer Erkältung wird dies mit Sicherheit noch schwerer sein so viel rotes Fleisch zu essen. Dies macht eine einzelne Einnahme über Ergänzungsmittel natürlich zielführender.

Wie viel? Anzustreben wären ca. 100 mg Vitamin B1-B6 pro Tag. Ab 10 mcg Vitamin B12 (da erkältet, auch mal bis zu 1 mg), mindestens 60 mcg Biotin und 200 mcg Folsäure (zeitweise auch 400-1000 mcg in der Erkältungsphase).

Empfehlung: Mit einem B-Komplex auf Nummer sicher gehen und eine ganze Sparte der B’s abdecken, z.B. mit dem Vitabay B-50 Komplex. Über einzelne Ergänbzungen sollte man ebenfalls nachdenken, vor allem die oben erwähnten Mangelstoffe z.B. über Vitamaze B12, Biotin von Greenfood und Folsäure i.F.v. MTHF-5 von Thorne.

Die B-Vitamine helfen beim Einbau von Eiweißbausteinen, damit die Immunzellen sich schnell vermehren können. Damit aber Eiweiß eingebaut werden kann, muss auch Eiweiß zugeführt werden. Also kommt nun der nächste und wichtigste Schritt:

Proteine sind das beste Mittel gegen Erkältung

Das menschliche Immunsystem besteht aus 1,5 kg Eiweiß. Ein starkes Immunsystem braucht also viele Proteine. Vor allem bei einem Infekt steigt der Eiweißbedarf um 30 bis 40 % an!

In der Praxis bedeutet das: Iss zusätzlich 50 bis 90 g leicht verdauliches Eiweiß über den Tag verteilt.

Am leichtesten funktioniert das mit Whey Protein, da es sehr leicht verdaulich ist und man es einfach und schnell als Eiweißshake zu sich nehmen kann (siehe auch: Whey Protein – Wirklich das beste Proteinpulver?).

3-4x täglich 25 g Whey-Protein sichern den erhöhten Proteinanteil bei einem Infekt
Zur Orientierung: 1 Scoop (25 g) ESN Designer Whey = ca. 20 g Protein

Ist die Eiweißzufuhr nun erhöht, dann freut sich das Immunsystem und die aufgenommen Vitamine können besser verwertet werden. Aber auch die Muskeln freuen sich, da sie durch Proteine erhalten und geschützt werden. Muskeln sind der größte Aminosäurenpool des Körpers und beliefern hauptsächlich das Immunsystem, gerade bei einer Erkältung.

Der nächste Schritt sind somit die Aminosäuren, die „Bausteine“ der Proteine.

Hier kommt Glutamin ins Spiel

Glutamin wird in den Muskeln hergestellt und die Immunzellen freuen sich besonders über diese Aminosäure, da diese ihr Brennstoff ist. Ist man krank, so wird 5- bis 10-mal so viel Glutamin als sonst benötigt! Mangelt es dir an Glutamin, macht dein Immunsystem schlapp.

Empfehlung: Nimm zusätzlich morgens und abends 10 bis 20 g Glutamin ein, um Immunzellen zu fördern und aufzubauen (z.B. Myprotein L-Glutamine)

Mineralstoffe & Spurenelemente

Bei einer Erkältung müssen neben Eiweißen und Vitaminen zudem die Mineralstoffe wie Zink und Magnesium das Immunsystem unterstützen, um damit die zu Abwehrkräfte verbessern. In diesem Zusammenhang sind aber auch Selen und Calcium sehr wichtig. Zur Orientierung sollten zusätzlich folgende Mengen zugeführt werden (geht auch über die Ernährung):

  • 2 x 25 mg Zink
  • 1000 mg Kalzium (als Calcium-Citrat)
  • 500 mg Magnesium
  • 200 µg Selen

Multivitamine und Multiminerale!

Wenn du gerne alles abdecken möchtest an Vitaminen und Mineralstoffen, dann würde sich ein gezielt eingesetztes Multivitamin sowie Multimineral anbieten, um gegen eine mögliche Unterversorgung vorzugehen. Dies ist auch vorteilhaft, wenn du nicht alles einzeln ergänzend da hast oder nicht alles über dein Essen zu dir nehmen kannst.

So zum Beispiel das Multivitamin 2-pro-Tag (Two-per-Day) von Life Extension, wovon du bei einer Erkältung dann wahrscheinlich 3 bis 4 pro Tag brauchst.

» 2 Tabletten von den Two-Per-Day Tablets enthalten:

2PD 2 pro Tag LE Eine Erkältung schnell loswerden www.Fit-and-Fresh.com
Das steckt in 2 Two Per Day! Die 2PD enthalten auch noch viele weitere, wichtige Substanzen, die du über den obigen Link einsehen kannst.

Falls dir die 2-per-Day Tabletten zu sehr stinken (und das ist für manche schon unangenehm), dem kann ich die Two-per-Day Kapseln empfehlen!

Ernährung bei Erkältung

Die genannten Vitalstoffe kommen natürlich auch in unseren Lebensmitteln vor. Deshalb gebe ich dir hier eine Übersicht an Nahrungsmitteln, die alle wichtigen Nährstoffe enthalten, die besonders wichtig sind, wenn du erkältet bist.

SubstanzRichtwert bei Erkältungpro 100 g Lebensmittel:
Glutamin10-20 g pro TagGouda 45 % i. Tr. (6,28 mg); Edamer 40 % i.Tr. (6,15 mg)
Erdnüsse (5,6 mg), Linsen (4,5 mg)
Rinderfilet (4 mg); Schweinefilet (3,9 mg)
Kochschinken (4,4 mg)
Thunfisch (3,5 mg); Forelle (3,3 mg); Alaska Seelachs (3 mg)
Haferflocken (3 mg)
Schweineleber (2,7 mg)
Vitamin Cbis zu 6 g (1 g pro Portion)Acerola (695-4.827 mg); Camu-Camu (2.000 mg)
am besten stündlich 1 gHagebutte (1.250 mg); Sanddornbeeren (450 mg); Johannisbeeren, schwarz (189 mg)
Paprika (139,5 mg); Brokkoli (115 mg); Grünkohl (105 mg); Blumenkohl (71 mg)
Kohlrabi (63 mg); Spinat (51,5 mg); Rotkohl (50 mg)
Vitamin E400 bis 600 mg pro TagWalnussöl (38,8 mg); Olivenöl (12,65 mg)
Paranüsse (7,6 mg); Walnüsse (6 mg)
Leinöl (5,2 mg)
Speisekleie (2,7 mg)
Paprika (2,5 mg); Rotkohl (1,7 mg); Spinat (1,4 mg)
Haferflocken (1,5 mg)
Forelle (1,35 mg)
Vitamin D5.000 bis 10.000 IE pro TagLebertran (330 µg = 13200 I.E.)
Räucheraal (90 μg = 3600 I.E.); Sprotte, geräuchert (32 μg = 1280 I.E.)
Matjeshering (28 μg = 1120 I.E.); Forelle (22 μg = 880 I.E.); Lachs (16 μg = 640 I.E.)
Ostseehering (7,8 μg = 312 I.E.); Thunfisch (ca. 5 μg = 200 I.E.)
Ei (2,93 μg = 117,2 I.E.)
Rotbarsch (2,3 μg = 92 I.E.)
Hühnerleber (1,3 μg = 52 I.E.)
Gouda 40 % i.Tr. (1,25 μg = 50 I.E.)
Milch, 3,5 % (1,24 μg = 49,6 I.E.)
Vitamin Amind. 25 mg Beta-Carotin pro Tagals Beta-Carotin:
Süßkartoffel (11 mg)
Grünkohl, Karotten (8,7 mg)
Feldsalat, rote Paprika, Spinat
Blutgrapefruit (1,3 mg)
Retinol ist auch wünschenswert!als Retinol:
Schweineleber (39,1 mg); Lebertran (25,5 mg)
Aal (0,98 mg); Thunfisch (0,45 mg)
Vitamin B (alle)täglich:decken alle acht B-Vitamine ab:
ca. 100 mg B1-B6,Rindfleisch (0,23 mg B1 / 0,26 mg B2 / 7,5 mg B3 / 1 mg B5 / 0,5 mg B6 / 4,6 µg Biotin / 10 µg Folsäure / 2 µg B12)
30-60 µg BiotinEi (0,13 mg B1 / 0,35 mg B2 / 0,1 mg B3 / 1,6 mg B5 / 0,12 mg B6 / 25 µg Biotin / 67 µg Folsäure / 1,86 µg B12)
1 mg FolsäureHering (0,06 mg B1 / 0,22 mg B2 / 3,8 mg B3 / 9,3 mg B5 / 0,45 mg B6 / 4,5 µg Biotin / 5 µg Folsäure / 8,5 µg B12)
bis zu 1 mg B12Lachs bzw. Seelachs (0,09 mg B1 / 0,35 mg B2 / 4 mg B3 / 1 mg B5 / 0,98 mg B6 / 7,4 µg Biotin / 3,4 µg Folsäure / 3,5 µg B12)
Vollmilch (0,04 mg B1 / 0,18 mg B2 / 0,1 mg B3 / 2,7 mg B5 / 0,05 mg B6 / 24 µg Biotin / 6,38 µg Folsäure / 1,48 µg B12)
sehr reich an B-Vitaminen:
Haferflocken, Naturreis, Speisekleie; Kakaopulver
Schweineleber, Hühnerleber, Schweinefilet, Thunfisch
Erbsen, Linsen, weiße Bohnen, Kichererbsen, Erdnüsse
Spinat, Grünkohl, Brokkoli, Steinpilze
Zinkmind. 50 mg pro TagAustern (7-160 mg); Garnelen (2,17 mg)
Schweineleber (6,35 mg); Rindfleisch (4,41 mg)
Emmentaler, 45 % i.Tr. (4,63 mg)
Paranüsse (4 mg); Cashew-Kerne (2,09 mg)
Haferflocken (4,06 mg); Reis, natur (1,52 mg)
Ei (1,35 mg)
Calcium1 g pro Tag
Milchprodukte: Parmesan (1.290 mg); Emmentaler 45 % i.Tr. (1.050 mg); Gouda 45 %; Edamer 30 % i.Tr. (800 mg)
Mozzarella (632 mg)
Vollmilch (120 mg); Magerquark (92 mg)
weitere: Grünkohl (196,5 mg); Spinat (121 mg); Brokkoli (108,5 mg); Kohlrabi (68 mg)
Ei (58 mg)
Haferflocken (54 mg)
Magnesium0,5 - 2,5 g pro TagSpeisekleie (590 mg)
Limabohnen (204 mg); Hirse (170 mg); Bohnen, weiß (140 mg); Linsen (129 mg); Mais (120 mg); Erbsen (116 mg)
Reis, Natur (157 mg); Haferflocken (137 mg)
Garnelen, Krabben (67 mg)
Spinat (58 mg); Kohlrabi (43 mg); Grünkohl (31 mg); Brokkoli (24 mg)
Bananen (36 mg); Himbeeren, Brombeeren (30 mg)
Edamer 45 % i.Tr. (36 mg); Gouda 40 % i.Tr. (28 mg)
Magerquark (12 mg)
Selen200 µg Selen pro TagKokosnüsse (bis zu 810 µg); Paranüsse (100 µg)
Bückling (140 µg); Thunfisch (82 µg); Garnelen (63 µg); Sardine (60 µg); Hering (55 µg)
Schweineleber (58 µg); Rindfleisch (35 µg)
Scholle (33 µg); Aal (31 µg); Lachs (26 µg); Forelle (25 µg)
Ei (20 µg)
Reis, Natur (11 µg); Haferflocken (10 µg)

Quelle: vitalstoff-lexikon.com

Die Leber, egal von welchem Tier, ist die Nährstoffbombe schlechthin und sollte eigentlich alles abdecken! Aber natürlich mag nicht jeder Leber, deshalb gibt’s hier ein paar Alternativen:

Beispielhafte Ernährung bei Erkältung:

Deine Erkältungsmahlzeiten könnten sich folgendermaßen zusammensetzen:

  • 50 g Haferflocken mit 25-30 g Whey mit (Voll-) Milch, 1 Banane oder anderes Obst (Beeren!);
    dazu eventuell noch 1-2 EL Speisekleie
  • Rührei mit Pilzen (Steinpilze, Champignons) und Spinat
  • 1 großer Salat z.B. mit Feldsalat, roter Paprika, Mais, Mozzarella / Gouda
    Nüsse wie Paranüsse, Cashews und auch Erdnüssen (eigentlich ja keine Nuss?),
    im Dressing viele Kräuter und Walnuss- sowie Olivenöl
    dazu am besten fetten Fisch wie Lachs, Hering, Thunfisch, Forelle oder Meeresfrüchte wie Garnelen
  • Rinder-, Schweinefilet oder Thunfisch-Steak
    dazu Naturreis und Erbsen, Linsen oder Bohnen (z.B. püriert als Sauce) oder Spinat / Brokkoli / gekochte Möhren

Keinen Appetit?

Andererseits weiß ich aus eigener Erfahrung, dass manche Menschen während einer Erkältung kaum Hunger bzw. Appetit haben und dann nicht sehr viel runterkriegen. Deshalb ist es verständlich, dass man sich nicht wirklich eine tolle, große („Anti-Erkältungs-“) Mahlzeit zaubern möchte. Aus diesem Grund könnte man eben das Proteinpulver (sprich leichtverdauliches Whey) nutzen, um wenigstens ein bisschen Protein aufzunehmen. Und auch Obst & Gemüse sind recht leicht zu verdauen und zu empfehlen.

Weitere nützliche Hausmittel bei Erkältung

  1. Viel trinken, vor allem Wasser und Tee. Am besten selbst gemacht mit einer frischen Ingwer und Zitrone, dazu Pfefferminze oder Kamille, und zum Süßen gerne Honig.
  2. Bettruhe! Sehr viel schlafen und die Erkältung auskurieren – auch wenn die Schlafqualität während einer Erkältung nicht besonders hoch ist.

⇒ Gut zu wissen: Schlafmangel erhöht die körperliche Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten um das Vierfache!

  1. Wenn möglich: viel Bewegung an der frischen Luft mit dicken Sachen gegen Unterkühlung, aber nicht hart trainieren!
  2. Sollte eigentlich klar sein: Nikotin und Alkohol vermeiden, obwohl ein kleiner Grog manchmal Wunder wirken kann bei einem Infekt 😉

Sich bei einer Erkältung zu schonen ist außerdem das A und O. Eine verschleppte Erkältung kann böse Folgen haben, wie z.B. eine Herzmuskel-, Hirnhaut- oder Lungenentzündung. Das wollen wir nicht!

Medikamente bei Erkältung

Wenn wirklich nichts mehr hilft und eine starke Erkältung voll im Gange ist, dann wird oft zu Arzneimitteln gegriffen. Arzneimittel gegen Erkältung gibt’s mittlerweile wie Sand am Meer.

Tabletten, die in Frage kämen und helfen sollen sind z.B. Grippostad C, Aspirin Complex, Wick MediNait oder Doregrippin. Stiftung Warentest hat diese Kombipräparate unter die Lupe genommen und diese u.A. als zu teuer und überflüssig befunden.

⇒ Was wirklich hilft: Einzelne, gezielt gegen Erkältungssymptome eingesetzte Medikamente, um den Körper auch nicht unnötig zu belasten. Hier sind ein paar Beispiele für clever eingesetzte Medikamente gegen einzelne Symptome:

 

Medikamente gegen eine Erkältung sind immer eine schnelle Hilfe,
um den ersten Schub der Krankheit zu bekämpfen und Symptome zu lindern.
In erster Linie solltest du aber das Ziel haben,
dein Immunsystem auf Vordermann zu bringen, auch langfristig gesehen.

Infografik Eine Erkältung schnell loswerden www.Fit-and-Fresh.com

Fazit: Vorbereitet sein und die Erkältung vorbeugen

Und damit es gar nicht erst soweit kommt oder die Erkältung sich nach kurzer Zeit schon wieder meldet, rüste deine Heim-Apotheke für den Fall der Fälle auf:

  • ✍ hochwertiges Eiweißpulver, viel L-Glutamin & Cystein aus Whey oder eben als Supplement.
  • ✍ Vitamine. Vor allem Vitamin C (!) aber auch E, D, A, B (ein gutes Multivitamin tut‘s zur Not auch, aber auf jeden Fall immer Vitamin C im Haus haben).
  • ✍ Minerale, vor allem Zink und Magnesium

Gegen eine Grippe sind dies zwar auch sehr gute vorbeugende Maßnahmen, haben aber kaum Einfluss, wenn die Grippe Infektion plötzlich ausbricht. Da kann dann höchstens noch mit der jährlichen Schutzimpfung vorgebeugt werden.


Wer oft erkältet ist, der sollte sich also vorbereiten. Hat man erstmal ein starkes Immunsystem ist man auch nicht mehr ständig erkältet!

4 Gedanken zu „Eine Erkältung schnell loswerden – So geht’s

  1. Liebe Isabell, danke für Deinen schönen Artikel. Sehr informativ!
    Ich betreibe selber eine Webseite mit ähnlichen Thema, allerdings bevorzuge ich als Antioxidant und zubereiteten Tee generell nur Zistrosentee. Der hohe Polyphenolgehalt in der kretischen Zistrose ist sehr hoch und die in Deutschland vertriebenen Tees sind meist Bio zertifiziert, so das selbst Cistustee auch von Frauen in der Schwangerschaft getrunken werden kann. Ein weiter Vorteil ist….es ist definitiv Vegan. Gruss Dirk

    1. Hättest du es nicht hier erwähnt, ich hätte es getan 🙂
      Zistrosentee hilft in der Tat ausgezeichnet bei Erkältungen, enthält sehr viel Vitamin C und ist viermal so gesund wie grüner Tee, unter anderem. Er hat noch viele andere Vorteile.
      Tolle Seite übrigens!

  2. Tolle Zusammenfassung! Was ich noch hinzufügen würde:

    Schnupfen
    Statt Nasenspray kann man auch RhinoPRONT – Tabletten nehmen. Das bremst eine ständig laufende Nase grösstenteils, besser als ein Spray.

    Schlaf
    Via Ebay lässt sich aus UK „Melatonin“ bestellen (nicht aus USA wg. Zoll) oder man lässt es sich in Deutschland (teurer) vom Arzt verschreiben. Für mich helfen 3 MG für einen besseren Schlaf – ohne Nebenwirkungen.

    1. Hi Johannes,

      danke, dass dir der Artikel gefällt und danke auch für die Top Ergänzungen dazu! Klar, jeder muss selbst für sich herausfinden, was ihm besser bekommt.

      Schönen Sonntag dir 🙂

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