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Eine Erkältung schnell loswerden – So geht’s

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(zuletzt aktualisiert am: 18. Januar 2019)

Die Nase läuft ständig, der Kopf dröhnt und der Hals kratzt – alles Anzeichen eines gemeinen Infekts.

Wer eine Erkältung oder Grippe ausbrütet oder bei wem sie schon ausgebrochen und im vollen Gange ist, der wird sich über diese Tipps, um eine Erkältung loszuwerden bestimmt freuen!


Erkältung: Symptome & Anzeichen

Was bei den meisten zuerst Menschen auftritt sind, je nach Erkältungsphase:

  • Niesreiz und laufende Nase → entwickelt sich zu verstopften Nase & (starken) Schnupfen
  • Halskratzen, Halsschmerzen & trockener Husten → entwickelt sich zu produktiven, „schleimigen“ Husten, später wieder Reizhusten
  • Druckgefühl in den Ohren

Im weiteren Verlauf der Erkältung können noch auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • Frösteln
  • Fieber

Durch die Symptome der Erkältung kommt es außerdem oft zu schlechten Schlaf durch Husten und einer dichten Nase, was sich im Alltag in Müdigkeit, Trägheit, Abgeschlagenheit und geringerer Leistungsfähigkeit zeigt.

Unterschied zwischen Erkältung und Grippe

Oft verwechseln viele eine Erkältung mit Grippe, das sich die Symptome stark ähneln.

Stellt der Arzt einen grippalen Infekt fest, handelt es eigentlich um eine Erkältung. Eine Grippe hingegen ist eine erheblich schwerere Erkrankung und hat im Gegensatz zur Erkältung einen bestimmten Erreger, und zwar die sogenannten Influenza- oder eben Grippe-Viren.

Hinter einer Erkältung können jede Menge andere Krankheitserreger stecken, die zwar auch Viren sind, aber einen anderen Familienstamm haben (z.B. Erkältungsviren wie Corona-, Adeno- oder Rhino-Viren).

Es gibt über 100 Erreger die als Erkältung auslösen können.

Der Beginn einer Grippe ist plötzlich und kann sich sofort in Fieber (über 38,5° Celsius), starke Müdigkeit sowie Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen äußern. Bei einer Erkältung kommen die Symptome eher schleichend.

Wie lange dauert eine Erkältung?

Man sagt ja oft, dass eine Erkältung in Phasen verläuft und bis zu sieben bis neun Tage andauert.

3 Tage kommt sie – 3 Tage bleibt sie – 3 Tage geht sie

Eine Dauer einer Grippe hingegen kann sogar länger sein.

Dennoch: Wenn die Krankheit erstmal ausgebrochen ist, dann heißt es wohl oder übel Augen zu und durch.

Doch wir können unser Immunsystem dabei unterstützen, die Krankheit zu bekämpfen und es mit ein paar „Mitteln“ stärken. Denn nur ein starkes Immunsystem ist in der Lage, viel effektiver und schneller die Krankheitserreger zu besiegen.

Was hilft gegen Erkältung, Grippe oder Infekt?

Egal, ob Erkältung, grippaler Infekt, Schnupfen, Husten oder sogar Grippe: Bei allen Krankheiten ist das Immunsystem alarmiert und jetzt liegt es an dir es so gut es geht zu unterstützen.

Das macht man am besten, indem man dem Körper das gibt was er braucht:

Nährstoffe, hochdosiert.

Denn jetzt verbraucht der Körper seht viel davon und braucht vor allem Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß. Wichtig sind also:

  • viele Proteine und Aminosäuren. Vor allem braucht das geschwächte Immunsystem die Aminosäuren Cystein aus Molkeeiweiß und Glutamin.
  • 2- bis 3-mal mehr Vitamine, die beim Eiweißaufbau des Immunsystems helfen. Das ist auch ein Grund immer ein gutes Vitaminpräparat zu Hause zu haben.
  • 4- bis 5-mal mehr Antioxidantien. Dazu zählen vor allem Vitamin C und E!

Der schnellste Weg gegen die Erkältung

Du merkst, dass sich eine Erkältung anbahnt? Der erste Schritt heißt:

Vitamine

Vitamin C

Hier kann ausnahmsweise mal viel Vitamin C helfen. Dein Immunsystem saugt es bei einem Infekt nahezu auf und macht die Immunzellen aktiv.

Im Buch Vitamine: Aus der Natur oder als Nahrungsergänzung* von Dr. Ulrich Strunz wird eine Studie vorgestellt, die genau diese Vorgehensweise als wirksam erklärt:

„Wurden bei ersten Erkältungssymptomen in den ersten 6 Stunden stündlich 1g Vitamin C eingenommen und die weiteren Tage 3x täglich 1g, nahmen die Schnupfensymptome um 85 % (!) ab im Gegensatz zur Vergleichsgruppe, die nur einmal täglich 1g Vitamin C einnahm.

Der Vitamin-C-Bedarf in den Immunzellen vervielfacht sich aber bei einer Virusinfektion so stark, dass eine Dosis von unter fünf Gramm kaum bzw. keine Wirkung zeigt.“

Wichtig ist, dass du dir nicht irgendein Vitamin C reinpfeifst bei solchen Dosierungen, sondern möglichst natürliches Vitamin C:

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Zuletzt aktualisiert am 21. Januar 2019 um 19:54 . Hier angezeigte Preise könnten sich inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Vertraue aber deinem Körper und schau wie es um deine Erkältung steht bei der Portion extra Vitamin C.

Vertrauen deshalb, weil der Körper im gesunden Zustand schon mit 200 mg Vitamin C arbeiten und es womöglich sogar recyceln kann (Levine et al., 2011 & Cell Press, 2008).

Vitamine A, D, E

Wie eingangs erwähnt ist unser Vitaminbedarf bei einem Infekt um das 2- bis 3-fache erhöht.

Die Vitamine A, D, E und auch K gehören zu den fettlöslichen Vitaminen.

In Erkältungszeiten sind für uns vor allem Vitamin E (gemischte Tocopherole), das Sonnenvitamin D und Vitamin A, mitunter kleine Mengen Beta-Carotin, sehr nützlich.

Bei einem Infekt können folgende Dosierungen sinnvoll sein:

⇒ Vitamin E: 400 bis 600 mg = ca. 600 bis 900 IE pro Tag

Vitamin C und E schützen unsere Immunzellen, die befundlose Maximaldosierung von Vitamin E beträgt 1.000 mg.

⇒ Vitamin D: 5.000 IE = 125 bis 250 μg pro Tag

Das Sonnenvitamin ist ein natürliches Antibiotikum und stärkt unsere Abwehrkräfte. Zusammen mit K2 und Calcium wird das D3 ordentlich aufgenommen.

⇒ Vitamin A

Vitamin A gibt es einerseits i.F.v. Retinol in tierischen Nahrungsmitteln und i.F.v. Beta-Carotin aus Obst und Gemüse. Beides ist hier sehr wichtig und sollte zumindest in der empfohlenen Tagesdosis eingenommen werden.

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Zuletzt aktualisiert am 20. Januar 2019 um 23:34 . Hier angezeigte Preise könnten sich inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

B-Vitamine

Ein Vitamin-B-Komplex sollte eigentlich immer zu Hause stehen. Einzelne B-Vitamine, mit denen wir nahezu immer unterversorgt sind, können in dieser schweren Zeit extra zugeführt werden:

B12, Biotin & Folsäure.

Vor allem B12 ist nur mit einer wirklich sehr fleischlastigen Ernährung auf einen „Normalwert“ zu bringen.

Und bei einer Erkältung wird dies mit Sicherheit noch schwerer sein, so viel rotes Fleisch zu essen. Dies macht eine einzelne Einnahme über Ergänzungsmittel natürlich zielführender.

Wie viel B’s?

Anzustreben wären ca. 100 mg Vitamin B1-B6 pro Tag. Ab 10 mcg Vitamin B12 (da erkältet, auch mal bis zu 1 mg), mindestens 60 mcg Biotin und 200 mcg Folsäure (zeitweise auch 400-1000 mcg in der Erkältungsphase).

Empfehlung: Mit einem B-Komplex auf Nummer sicher gehen und eine ganze Sparte der B’s abdecken (z.B. Now Foods, B-50*).

Die B-Vitamine helfen beim Einbau von Eiweißbausteinen, damit die Immunzellen sich schnell vermehren können.

Damit aber Eiweiß eingebaut werden kann, muss auch Eiweiß zugeführt werden. Also kommt nun der nächste und wichtigste Schritt:

Genug Eiweiß

Proteine sind das beste Mittel gegen Erkältung!

Das menschliche Immunsystem besteht aus 1,5 kg Eiweiß. Ein starkes Immunsystem braucht also viele Proteine. Vor allem bei einem Infekt steigt der Eiweißbedarf um 30 bis 40% an!

In der Praxis: Iss zusätzlich 50 bis 90 g leicht verdauliches Eiweiß über den Tag verteilt.

Am leichtesten funktioniert das mit Whey Protein, da es sehr schnell verdaulich ist. Daher ist ein Eiweißshake einfach und schnell zubereitet (siehe auch: Whey Protein – Wirklich das beste Proteinpulver?).

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➟ 3-4x täglich 25 g Whey-Protein sichern den erhöhten Proteinanteil bei einem Infekt.

Alternativ bietet sich auch ein Mehrkomponenten-Proteinpulver an, wenn du mehrere Eiweiß-Quellen abdecken möchtest.

Ist die Eiweißzufuhr nun erhöht, dann freut sich das Immunsystem und die aufgenommenen Vitamine können besser verwertet werden.

Aber auch die Muskeln freuen sich, da sie durch Proteine erhalten und geschützt werden.

Muskeln sind der größte Aminosäurenpool des Körpers und beliefern hauptsächlich das Immunsystem, gerade bei einer Erkältung.

Der nächste Schritt sind somit die Aminosäuren, die „Bausteine“ der Proteine.

Glutamin

Glutamin wird in den Muskeln hergestellt und die Immunzellen freuen sich besonders über diese Aminosäure, da diese ihr Brennstoff ist.

Bist du krank, so wird 5- bis 10-mal so viel Glutamin als sonst benötigt! Mangelt es dir an Glutamin, macht dein Immunsystem schlapp.

Empfehlung bei Erkältung: Nimm zusätzlich morgens und abends 10 bis 20 g Glutamin ein, um Immunzellen zu fördern und aufzubauen, z.B. das Glutamin von ZEC+*.

Übrigens pusht die Aminosäure Glycin ebenso effektiv dein Immunsystem!

Mineralstoffe & Spurenelemente

Bei einer Erkältung müssen neben Eiweißen und Vitaminen zudem die Mineralstoffe wie Zink und Magnesium das Immunsystem unterstützen, um damit die zu Abwehrkräfte verbessern. In diesem Zusammenhang sind aber auch Selen und Calcium sehr wichtig.

Zur Orientierung sollten zusätzlich folgende Mengen zugeführt werden – geht auch über die Ernährung:

  • 2 x 10-25 mg Zink
  • 500-1000 mg Kalzium (als Calcium-Citrat oder -Carbonat)
  • 3x 250 mg Magnesium
  • 200 µg Selen

Wichtig hierbei sind auch die eingenommenen „Formen“. So könnte man bspw. Magnesium als Mix einnehmen, mit dem gut verfügbarem Magnesium-Bisgylcinat und -Citrat.

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Zuletzt aktualisiert am 21. Januar 2019 um 0:48 . Hier angezeigte Preise könnten sich inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Multivitamine und -minerale

Wenn du gerne alles abdecken möchtest an Vitaminen und Mineralstoffen, dann würde sich ein gezielt eingesetztes Multivitamin sowie Multimineral anbieten, um gegen eine mögliche Unterversorgung vorzugehen.

Dies ist auch vorteilhaft, wenn du nicht alles einzeln da hast oder nicht alles über dein Essen zu dir nehmen kannst.

Als Multivitamin sind hier z.B. 1-2 Kapseln der Life Extension – Two-Per-Day* zu empfehlen.

Ernährung bei Erkältung

Die genannten Vitalstoffe kommen natürlich auch in unseren Lebensmitteln vor.

Deshalb gebe ich dir hier eine Übersicht an Nahrungsmitteln, die alle wichtigen Nährstoffe enthalten, die besonders wichtig sind, wenn du erkältet bist.

Substanzpro 100 g Lebensmittel:
GlutaminGouda 45 % i. Tr. (6,3mg); Edamer 40 % i.Tr. (6mg)
10-20 g pro TagErdnüsse (5mg), Linsen (4,5mg); Haferflocken (3mg)
Rinderfilet (4mg); Schweinefilet (4mg);
Schweineleber (2,7 mg);
Kochschinken (4mg)
Thunfisch (3,5mg); Forelle (3mg); Alaska Seelachs (3mg)
Vitamin CAcerola (695-4.827 mg); Camu-Camu (2.000 mg)
an Tag 1 der Erkältung:
stündlich 0,5-1g; bis zu 6g
Hagebutte (1.250 mg); Sanddornbeeren (450 mg); Johannisbeeren, schwarz (189 mg)
Paprika (139,5 mg); Brokkoli (115 mg); Grünkohl (105 mg); Blumenkohl (71 mg); Kohlrabi (63 mg); Spinat (51,5 mg)
Vitamin EWalnussöl (38,8 mg); Olivenöl (12,65 mg)
400 bis 600 mg pro TagParanüsse (7,6 mg); Walnüsse (6 mg)
Leinöl (5,2 mg)
Speisekleie (2,7 mg)
Paprika (2,5 mg); Rotkohl (1,7 mg); Spinat (1,4 mg)
Haferflocken (1,5 mg)
Forelle (1,35 mg)
Vitamin DLebertran (330 µg = 13200 I.E.)
5.000 bis 10.000 IE pro TagRäucheraal (90 μg = 3600 I.E.); Sprotte, geräuchert (32 μg = 1280 I.E.)
Matjeshering (28 μg = 1120 I.E.); Forelle (22 μg = 880 I.E.); Lachs (16 μg = 640 I.E.)
Ei (2,93 μg = 117,2 I.E.)
Milch, 3,5 % (1,24 μg = 49,6 I.E.)
Vitamin A als Beta-CarotinSüßkartoffel (11 mg); Grünkohl, Karotten (8,7 mg)
Vitamin A als RetinolSchweineleber (39,1 mg); Lebertran (25,5 mg)
Retinol ist vor allem wünschenswert.Aal (0,98 mg); Thunfisch (0,45 mg)
Vitamin B (alle)
täglich:
decken alle acht B-Vitamine ab:
ca. 100 mg B1-B6Rindfleisch, Ei, Hering, Lachs bzw. Seelachs, Vollmilch
30-60 µg Biotinebenfalls sehr reich an B-Vitaminen:
1 mg Folsäure (= 1000 µg)Haferflocken, Naturreis, Speisekleie, Kakaopulver
bis zu 1 mg B12Schweineleber, Hühnerleber, Schweinefilet, Thunfisch
Erbsen, Linsen, weiße Bohnen, Kichererbsen, Erdnüsse
Spinat, Grünkohl, Brokkoli, Steinpilze
ZinkAustern (7-160 mg); Garnelen (2,17 mg)
mind. 50 mg pro Tag25mg pro Portion, wenn ergänzendSchweineleber (6,35 mg); Rindfleisch (4,41 mg)
25mg pro Portion, wenn ergänzendEmmentaler, 45 % i.Tr. (4,6 mg)
Haferflocken & Paranüsse (4 mg)
Ei (1,35 mg)
CalciumParmesan (1,3g)
1g pro TagEmmentaler 45 % i.Tr. (1g); Gouda 45 % & Edamer 30 % i.Tr. (800 mg)
Mozzarella (632 mg)
Vollmilch (120 mg); Magerquark (92 mg)
Grünkohl (196,5 mg); Spinat (121 mg); Brokkoli (108,5 mg); Kohlrabi (68 mg)
Ei (58 mg);
Haferflocken (54 mg)
MagnesiumSpeisekleie (590 mg)
0,5-1g pro TagLimabohnen (204 mg); Hirse (170 mg); Bohnen, weiß (140 mg); Linsen (129 mg); Mais (120 mg); Erbsen (116 mg)
250mg pro Portion, wenn ergänzendReis, Natur (157 mg); Haferflocken (137 mg)
Garnelen, Krabben (67 mg)
Spinat (58 mg); Kohlrabi (43 mg); Grünkohl (31 mg); Brokkoli (24 mg)
Bananen, Himbeeren, Brombeeren (30 mg)
SelenKokosnüsse (bis zu 810 µg); Paranüsse (100 µg)
200 µg Selen pro TagBückling (140 µg); Thunfisch (82 µg); Garnelen (63 µg); Sardine (60 µg); Hering (55 µg)
Schweineleber (58 µg); Rindfleisch (35 µg)
Scholle (33 µg); Aal (31 µg); Lachs (26 µg); Forelle (25 µg)
Ei (20 µg)
Reis, Natur (11 µg); Haferflocken (10 µg)

Quelle: vitalstoff-lexikon.com

Tipp: Die Leber, egal von welchem Tier, ist die Nährstoffbombe schlechthin und sollte eigentlich alles abdecken!

Aber natürlich mag nicht jeder Leber, deshalb gibt’s hier ein paar Alternativen:

Beispielhafte Ernährung bei Erkältung

Deine Erkältungsmahlzeiten könnten sich folgendermaßen zusammensetzen:

  • 30g Haferflocken mit 25-30g Whey mit (Voll-) Milch
  • 1 Banane oder anderes Obst (Beeren!)
  • Rührei aus 2 Eiern z.B. mit Champignons und Spinat
  • 1 bunter Salat z.B. mit Feldsalat, roter Paprika, Mozzarella, Gouda
  • eine Handvoll Nüsse wie Paranüsse, Cashews oder Erdnüsse (eigentlich ja keine Nuss?)
  • dazu am besten fetten Fisch wie Lachs, Hering, Thunfisch, Forelle oder Meeresfrüchte wie Garnelen – denk an das gute Omega 3
  • Rinder-, Schweinefilet oder Thunfisch-Steak
  • dazu weich gekochter Brokkoli oder Möhren

Keinen Appetit?

Andererseits weiß ich aus eigener Erfahrung, dass manche Menschen während einer Erkältung kaum Hunger bzw. Appetit haben.

Deshalb ist es verständlich, dass du dir keine große („Anti-Erkältungs-“) Mahlzeit zaubern musst.

Daher empfehle ich das Proteinpulver (sprich leichtverdauliches Whey) zu nutzen, um wenigstens ein bisschen Protein aufzunehmen.

Obst & Gemüse einfach so nebenbei essen geht z.B. auch und die sind recht leicht zu verdauen.

Rotlicht bei Erkältung

Rotlicht hat unzählige positive Effekte auf unsere Gesundheit. Für medizinische Zwecke wird oft nahes Infrarot eingesetzt, das besonders wirksam gegen Entzündungen ist.

Aber auch Rotlicht bzw. Tiefrot (sog. „visible red“) mit einer Wellenlänge um die 660nm wirkt super auf den Körper.

Nutzt du eine Rotlichtlampe auf der Haut, wenn du erkältet bist, hilfst du deinem Immunsystem wieder auf die Sprünge und reduzierst teilweise die Entzündungen des viralen Infekts.

Die Wärme empfinden viele Menschen als sehr angenehm.

Das Tolle an einer Rotlichttherapie ist, dass du es ganz einfach zu Hause machen kannst:

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Zuletzt aktualisiert am 20. Januar 2019 um 22:44 . Hier angezeigte Preise könnten sich inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Halte genügend Abstand zur Infrarotlampe und achte auf deine Augen. Schätze die Dauer der Infrarotbestrahlung nach eigenem Befinden ab. Lieber erst eine etwas kürzere Bestrahlungsdauer ansetzen.

Nützliche Hausmittel bei Erkältung

Viel trinken

Vor allem Wasser und Tee. Am besten selbst gemacht:

Frischen Ingwer (etwa daumengroß) und eine Zitronenscheibe als Heißgetränk zubereiten. Dazu Pfefferminze oder Kamille, und zum Süßen gerne Honig. Dieser tut auch dem Hals gut.

Ingwerwasser mit Zitrone und Honig ist ein wahrer Erkältungskiller!

Bettruhe

Sehr viel schlafen und die Erkältung auskurieren – auch wenn die Schlafqualität während einer Erkältung nicht besonders hoch ist.

Gut zu wissen: Schlafmangel erhöht die körperliche Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten um das Vierfache!

Sich bei einer Erkältung zu schonen ist außerdem das A und O.

Eine verschleppte Erkältung kann böse Folgen haben, wie z.B. eine Herzmuskel-, Hirnhaut- oder Lungenentzündung. Das wollen wir nicht!

Bewegung an der frischen Luft

Wenn es dir besser geht und du kurz raus kannst, dann hilft oft ein Spaziergang. Natürlich nur mit dicken Sachen gegen Unterkühlung. Aber nicht hart trainieren!

Nikotin und Alkohol

Sollte eigentlich klar sein: Obwohl ein kleiner Grog manchmal Wunder wirken kann bei einem Infekt ;-)

Medikamente bei Erkältung

Wenn wirklich nichts mehr hilft und eine starke Erkältung voll im Gange ist, dann wird oft zu Arzneimitteln gegriffen. Arzneimittel gegen Erkältung gibt’s mittlerweile wie Sand am Meer.

Tabletten, die in Frage kämen und helfen sollen sind z.B. Grippostad C, Aspirin Complex, Wick MediNait oder Doregrippin. Diese mögen ja vielleicht kurzfristig helfen, aaaber:

Stiftung Warentest hat diese Kombipräparate unter die Lupe genommen und diese u.A. als zu teuer und überflüssig befunden.

⇒ Was wirklich hilft: Einzelne, gezielt gegen Erkältungssymptome eingesetzte Medikamente, um den Körper auch nicht unnötig zu belasten.

Hier sind ein paar Beispiele für clever eingesetzte Medikamente gegen einzelne Symptome:

  • bei Reizhusten eignet sich z.B. „Hustenstiller-ratiopharm®*“ (wenn nicht anders vom Arzt vorgeschrieben).
  • als Hustenlöser: NAC 200 akut* i.F.v.Brausetabletten
  • bei Schmerzen und Fieber: Die Wirkstoffe Paracetamol, Ibuprofen und Azetylsalizylsäure helfen insbesondere bei Fieber und Schmerzen – Beispiele: 400 mg Ibuprofen von Heumann* und altbewährtes Aspirin von Bayer*
  • gegen Schnupfen: z.B. SNUP Schnupfenspray 0,05%* (auch für Kinder geeignet)
    Diese sollten lediglich 5 bis 7 Tage und nicht mehr als 3x täglich angewendet werden.
Medikamente gegen eine Erkältung sind immer eine schnelle Hilfe, um den ersten Schub der Krankheit zu bekämpfen und Symptome zu lindern. In erster Linie solltest du aber das Ziel haben, dein Immunsystem auf Vordermann zu bringen – langfristig gesehen.

Fazit: Vorbereitet sein und die Erkältung vorbeugen

Und damit es gar nicht erst soweit kommt oder die Erkältung sich nach kurzer Zeit schon wieder meldet, rüste deine Heim-Apotheke für den Fall der Fälle auf.

Hier ist deine Anti-Erkältungs-Checkliste:

✍ Eiweiß hat Priorität. Natürlich über Lebensmittel oder als hochwertiges Eiweißpulver
✍ viel L-Glutamin & Cystein aus Whey oder eben als Supplement
✍ Vitamine & Minerale: Vitamin C (!) aber auch E, D, A, B und vor allem Zink und Magnesium
✍ für den Notfall ein gutes Multivitamin
✍ viel Wasser und Tee trinken, vor allem Ingwer und Zitrone nutzen
✍ benutze Rotlicht und Erkältungsbäder
✍ neben Bettruhe ab und zu an die frische Luft
✍ Medikamente je nach Symptom einsetzen

Eine Erkältung schnell loswerden-So-gehts
Sei vorbereitet für die nächste Erkältung.

Gegen eine Grippe sind dies zwar auch sehr gute vorbeugende Maßnahmen, haben aber kaum Einfluss, wenn die Grippe Infektion plötzlich ausbricht.

Da kann dann höchstens noch mit der jährlichen Schutzimpfung vorgebeugt werden.

Infografik Eine Erkältung schnell loswerden Fit-and-Fresh.com


So wirst du schnell wieder fit, wenn sich eine Erkältung anbahnt. Wer oft erkältet ist, kann sich jetzt auch besser vorbereiten. Ist dein Immunsystem erstmal gestärkt, erwischt es dich (hoffentlich) nicht mehr so oft.

Bildquelle: pixabay.com

  1. Liebe Isabell, danke für Deinen schönen Artikel. Sehr informativ!
    Ich betreibe selber eine Webseite mit ähnlichen Thema, allerdings bevorzuge ich als Antioxidant und zubereiteten Tee generell nur Zistrosentee. Der hohe Polyphenolgehalt in der kretischen Zistrose ist sehr hoch und die in Deutschland vertriebenen Tees sind meist Bio zertifiziert, so das selbst Cistustee auch von Frauen in der Schwangerschaft getrunken werden kann. Ein weiter Vorteil ist….es ist definitiv Vegan. Gruss Dirk

    • Christian

      Hättest du es nicht hier erwähnt, ich hätte es getan :)
      Zistrosentee hilft in der Tat ausgezeichnet bei Erkältungen, enthält sehr viel Vitamin C und ist viermal so gesund wie grüner Tee, unter anderem. Er hat noch viele andere Vorteile.
      Tolle Seite übrigens!

  2. Johannes

    Tolle Zusammenfassung! Was ich noch hinzufügen würde:

    Schnupfen
    Statt Nasenspray kann man auch RhinoPRONT – Tabletten nehmen. Das bremst eine ständig laufende Nase grösstenteils, besser als ein Spray.

    Schlaf
    Via Ebay lässt sich aus UK „Melatonin“ bestellen (nicht aus USA wg. Zoll) oder man lässt es sich in Deutschland (teurer) vom Arzt verschreiben. Für mich helfen 3 MG für einen besseren Schlaf – ohne Nebenwirkungen.

    • Isabell

      Hi Johannes,

      danke, dass dir der Artikel gefällt und danke auch für die Top Ergänzungen dazu! Klar, jeder muss selbst für sich herausfinden, was ihm besser bekommt.

      Schönen Sonntag dir :)

  3. Dr. (rer. nat.) Wolfgang Schwarz

    Danke für die schöne Zusammenstellung. Mich wundert aber etwas: das empfohlene „whey protein“ ist ja wohl Weizen-Protein, also in der Hauptsache Gluten – also nichts für glutensensitive Menschen (wie mich z.B.). Außerdem enthält es nicht die Spur der lebenswichtigen Aminosure Lysin. Ist es da nicht viel besser, viel Bohnen oder Nüsse zu essen, die auch noch deutlich mehr Antioxidantien und „gute“ Fettsäuren enthalten?
    Und noch was: um die Symptome der Erkältung, besonders die Schwellung der Nasenschleimhaut und Nasenverstopfung, zu beheben oder zumindest zu lindern, mache ich seit Jahren von den ersten Erkällungssymptomen an bis zu 3x täglich eine kräftige Nasenspülung – das hält die Nase komplett frei und verhindert Schwellungen und Entzündungen bis hinunter in die Bronchien. Dazu folgendes Rezept:
    in einen mittelgroßen Trinkbecher einwenig gut handwarmes Wasser (aus der Warmwasserleitung) geben, einen gestrichenen Senflöffel (die kleinen mit der halbrunden Öffnung) mit jodfreiem Kochsalz hineingeben, und mit dem Finger umrühren. Wenn man will, ein paar Tropfen Kamilleextrakt dazu. Dann mit handwarmem Wasser auffüllen – es sollte ein 0,8 %ige = iso-osmotische Kochsalzlösung ergeben (wenn es jemand nachmessen will). Aus dem Becher ein wenig in die Handfüllen und kräftig durch die Nase (bis in die Bronchien hinunter) aufziehen – durch die Nase kräftig ausblasen bzw. durch den Mund aushusten. Wiederholen, bis der Becher leer ist.
    Keine Angst: das übliche unangenehme Gefühl bei Wasserhochziehen durch die Nase entsteht durch die iso-osmotishe Salzlösung erst gar nicht. Die Nase läuft erst ein wenig (das aufgeschniefte Wasser kommt noch raus). aber dann sind für Stunden die Nase und die Schleimhäute frei. Seit ich das mache, und zwar von den ersten erkältungsanzeichen an, hatte ich kein kräftiges Halsweh mehr und schlafe auch bei Erkältung viel besser. Es gibt auch keine vom häufigen Schäuzen entzündete rote Nase mehr. Auch die Stimme bleibt frei und das Kopfweh ist weniger schlimm.

    • Isabell

      Hallo Herr Dr. (rer. nat.) Wolfgang Schwarz,
      danke für diesen wertvollen Tipp mit der Nasenspülung! Das werde ich mir mal merken, sobald es mich wieder erwischen sollte (toi toi toi hoffentlich nicht allzu bald :D). Salz ist natürlich immer wieder unterschätzt!

      Nun ich empfehle eigentlich ein „richtiges“ Whey-Protein bzw. ein Molkenprotein, das aus hochwertigem und schnell verfügbarem Molkeneiweiß besteht, inkl. der Aminosäure Lysin (neben anderen wie bspw. Cystein, Methionin usw.).
      Wenn man sich nicht sicher was alles drin ist im Eiweißpulver, gibt es dafür auch sogenannte Aminosäuren-Profile von den Herstellern.

      Andererseits ist ein Sauermolke Protein noch besser für das Immunsystem aufgrund des hohen Laktoferrin-Gehalts. Aber beides versorgt uns sehr gut mit nützlichem Eiweiß und unterstützt das Immunsystem. Ich denke 1,2 Zusatzstoffe sind zwar enthalten (z.B. Süßungsmittel etc.) aber es nützt mehr als das es schadet.

      Von glutenhaltigen Pulvern (wenn es das gibt?) rate ich ab, sowie von zu vielen (!) Nüssen und Bohnen auch (nur nebenbei bemerkt). Die genannten Sachen verträgt nicht jeder, das ist richtig :)

      LG Isabell

  4. Dr. (rer. nat.) Wolfgang Schwarz

    Ergänzung:
    hab ich falsch getippt: 0,9 Prozent sollten es sein (isotonisch). Also den Inhalt des Bechers messen (wieviel Milliliter = Gramm) und den Inhalt des Löffelchens an Salz genau auswiegen – der Apotheker um die Ecke hilft sicher gerne. Da hilft es, wenn ihr vorher bei ihm gekauft habt (und nicht im Internet)!!! Den Becher und das Löffelchen für die Nasenspülungen beiseitelegen und immer dieselben Geräte verwenden.
    Achtung – Aufruf zu großer Sorgfalt:
    – bei zu wenig Salz wird es in der Nase unangenehm beim Hochziehen.
    – bei zuviel Salz platzen Äderchen in der Nase und ihr kriegt Nasenbluten – das solltet ihr auf jeden Fall vermeiden. Also wirklich genau und sorgfältig ausmessen!
    Anwendung also auf eigene Gefahr.

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