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Fit mit YouTube-Videos – Was ist dran?

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(zuletzt aktualisiert am: 10. November 2018)

Neben Schminktipps, Kochanleitungen und Musikclips werden auf YouTube- und Facebook auch immer mehr Fitnessvideos geteilt. Im letzten Jahr löste bspw. die 30-tägige Plank-Challenge bei Facebook einen Hype aus. Die Aktion fand jedoch nicht nur Befürworter – Mediziner warnten vor Überbelastungen und Haltungsschäden. Dass gute Vorsätze gerade bei Anfängern auch nach hinten losgehen können, ist nicht neu. Wer es richtig angeht, kann mit den Fitness-Videos auf Youtube & Co. jedoch auch schnell und einfach herausfinden, welche Sportart die richtige für ihn ist. Günstiger als im Fitnessstudio ist das Training zu Hause allemal.


Der menschliche Körper ist nicht fürs Sitzen gemacht. Wer im Büro arbeitet, sollte sich zum Ausgleich also möglichst viel bewegen und gesund ernähren, um den Körper in Form zu halten. Viele schaffen es nach der Arbeit aber nicht mehr ins Fitnessstudio und greifen daher auf YouTube-Videos zurück. Gerade bei den Fitness-Clips sollten sich Anfänger aber nicht zu viel zutrauen, um ein Übertraining zu vermeiden.

Für Geist und Gelenke – Yoga-Videos

Von Luna-, Kundalini- bis hin zu Bikram-Yoga – auf Youtube findet man die unterschiedlichsten Arten von Yoga. Die verschiedenen Yoga-Richtungen werden dabei unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht. Interessierte müssen also nicht gleich in einen Kurs vor Ort investieren, um herauszufinden, welche die richtige für ihn ist.

Was in der Yoga-Lehre eine wichtige Rolle spielt, ist das Kontrollieren der verschiedenen Stellungen, auch Asanas genannt. Wer diese richtig ausführt, kann seine Muskeln straffen und den Alltag hinter sich lassen. An schwierige Asanas wie die Heuschrecke oder den Kopfstand sollte man sich zu Hause jedoch nur mit viel Erfahrung wagen: Eine falsche Haltung kann Herz-Kreislauf-Probleme, Bänderrisse und sogar Schlaganfälle verursachen.

Ausdauer und Fitness – Workout-Videos

Achtsamkeit ist nicht nur beim Yoga gefragt, sondern auch bei Videos, die auf einen gezielten Muskelaufbau setzen. Denn angesichts der großen Auswahl sind Fachkenntnisse gefragt, um lediglich semiprofessionelle YouTube-Stars von wirklich guten Trainern zu unterscheiden. Vertrauenswürdig ist bspw. der YouTube Channel von hammer.de. Dieser bietet Workout-Videos, die nicht nur aufs Kraftsteigerung, sondern auch auf Ausdauer und Kondition abzielen. Der Vorteil: Die Übungen werden ausschließlich von Fitnessexperten präsentiert, die den Zuschauern auch Trainingspläne an die Hand geben. So kann man sicher gehen, dass bei den Übungen die richtigen Muskelpartien beansprucht werden.

Auch ein Trainingsgerät kann als Kontrollinstrument dienen: Ein Crosstrainer bspw. zeigt je nach Ausstattung die Pulsfrequenz, die Trainingsdauer sowie den durchschnittlichen Kalorienverbrauch an. Den lästigen Hüftspeck vom Winter kann man aber auch mit Twists loswerden – diese stärken die Bauchwand und reduzieren den Hüftumfang. Mit den Video-Clips hat man die Schnupperkurse direkt auf dem PC – und das völlig umsonst. Wer z. B. noch für die perfekte Bikini-Figur im Sommer oder seinen Sixpack trainieren möchte, wird hier garantiert fündig.


Unabhängig von der Sportart gilt jedoch: Wer sich zu viel abverlangt, schadet seinem Körper mehr, als ihm zu helfen. Couch-Potatoes sollten sich daher, bevor sie voller Eifer einen neuen Sport beginnen, besser gesundheitlich durchchecken lassen.

 

Bildrechte: Pixabay.com & Flickr Stream YouTube to smart tv with yoga channel and other exercises videos Parker Knight CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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